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Holst Porzellan Werksverkauf

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Store Konzept Standort Kriterien Persönliche Kriterien Reservierungen Projekte
Das Konzept und dessen Grundlagen
Die Vorgeschichte

Holst Porzellan befreite sich 1998 aus der seit 1955 herrschenden Abhängigkeit fremder Porzellanmarken und zeigte sein Profil mit der Eigenmarke "Holst/Germany". Trotz der Vielzahl und Präsenz deutscher Markenfabrikate setzte sich das Konzept "Schlicht und Stark" in weißem Porzellan innerhalb von 10 Jahren erfolgreich durch. Heute beinhaltet die Kollektion mehr als 2.400 Artikel und Ideen aus weißem Porzellan. Zu den Endverwendern zählen neben Hotel- und Gastronomiebetrieben vor allem Menschen, die Tischkultur pflegen und Spaß an schönen Dingen haben.

Der Wandel des Handel

Das traditionelle Porzellan-Fachgeschäft stirbt aus! Die Nahversorgung übernehmen Marktkauf, Lidl und dm, die Tischkultur wandert zu Ikea, in das Möbelhaus, zu Gartencentern, Butlers, Depot & Co. Der Verbraucher zahlt diese Entwicklung mit Uniformität und einer immer kleiner werdenden Sortimentstiefe. Das tatsächliche Angebot für Porzellan - Weißporzellan - beläuft sich nur noch auf wenige "Schnelldreher".

Was der Kunde will

Porzellan einkaufen macht Spaß! Es ist wie ein Kleid, einen Pulli oder einen Anzug kaufen. Der Kunde möchte die Ware berühren, anfassen, vergleichen, Form und Design studieren und die Wertigkeit des Produktes für sich selbst herausfinden. Man möchte dies weder im Internet erledigen, noch anhand von Katalogbildern bestellen. Wir haben von allem genug! Deshalb muss Porzellan modisch, günstig und ansprechend sein. Porzellan als Symbol für Kultur und Geschmack will aber auch "erlebt" werden. Deshalb sind unsere Store-Mitarbeiter nicht einfach nur "Verkäuferinnen", sondern selbst mit Leib und Seele Liebhaber der schönen Dinge für Küche und Tafel! In unseren Stores können Sie sich erklären lassen, was eine "Parfait-Form" ist oder wie man eine "Cremè Brullé" stilecht serviert. Unsere Kunden kommen gern zu uns.

Wie der Handel sich zeigt

Der stationäre Handel entwickelt sich, bis auf wenige Ausnahmen, zum Gemischtwarenladen und verliert spürbar an Spezialisierung. So bekommt man überall von allem ein bisschen; Parfüm mit CDs, Kunstblumen und Bratpfannen, Spielzeug und Bestecke, Möbel an Schwedenkeksen, Kaffee & Bone China Porzellan. Die Gewerbemieten in den A-Lagen wachsen ins Unermessliche und unsere Innenstädte werden sich immer uniformer. Das Bild der Einkaufsmeilen ist geprägt von E-Plus, Deichmann, Esprit, Street One, H & M, C & A, Christ, Douglas, Swarowski, New Yorker, Zara & Co. Davon profitiert auch der Internethandel, denn dort müssen keine teuren Ladenmieten auf die Preise gerechnet werden.

Porzellan Store als Handelskonzept

Wir können diese Entwicklungen nicht ändern, aber davon profitieren! In günstigen Lagen stellen wir uns als stationärer Handel mit geschultem Personal dieser Wahrheit und bringen eine Sortimentstiefe, die Seinesgleichen sucht! Unsere Kalkulation ist knallhart und getreu dem Motto "Schlicht & Stark" verzichten wir auf alles, was unnötige Kosten verursacht. Ansprechend dekoriert, aber auf einfachen Holzregalen gestapelt finden unsere Kunden rund 600 Artikel in hohen Stückzahlen. Hat die Ware einen Top-Preis, ist ein kleiner Punkt kein Fehler. Wir verkaufen gemischte Qualitäten und der Verbraucher kann Preis und Qualität selbst vergleichen.

Rechtliche Strukturen eines Fremd-Stores

Der Store Betreiber gründet eine Firma oder eine Betriebsstätte im Rahmen einer Einzelunternehmung. Er ist alleiniger Inhaber und Betreiber des Porzellan Store. Die Zusammenarbeit von Holst Porzellan und Porzellan Store basiert auf einer festen, vertraglichen Grundlage, die beiden Parteien ein hohes Maß an Sicherheiten und Exklusivität gewährleisten. Ziel ist es, die unternehmerischen Interessen beider Partnerunternehmen paritätisch zu regeln. Holst Porzellan garantiert die Lieferung,  die Konsignation der Waren und eine Exklusivität für einen beschriebenen Radius.

Rechtliche Strukturen eines Eigen-Stores

Die Porzellan Store GmbH in Halle/Westfalen gründet eine Betriebsstätte am neuen Standort und bindet alle rechtlichen, finanziellen, fiskalischen und betriebswirtschaftlichen Eigenschaften des Standortes in das Unternehmen ein. Holst Porzellan garantiert die Lieferung, die Konsignation der Waren und eine Exklusivität für einen beschriebenen Radius.

Inneneinrichtung

Das Mobiliar des Werksverkauf wurde bewusst "sehr günstig" gehalten. Es ist wichtig, dass sich die Ladeneinrichtung vom gewohnten Bild der Fachgeschäfte unterscheidet und den Charakter des Werksverkauf widerspiegelt, ohne dabei "billig" zu wirken. Bauseits vorhandene Gegebenheiten wie Boden, Holzvertäfelungen, Lampen etc. wurden übernommen und stellen ein Unterscheidungsmerkmal dar. Auf simplen Holztischen werden mittig zwischen den Regalflächen saisonale Themen dekoriert, das Bild verändert sich etwa alle 2 Wochen. In den Regalen befindet sich die Ware ausgepackt und sauber gestapelt. Die Bodenebene ist vollständig mit Kartons ausgefüllt, Ware kann so im 6er oder 12er Karton gleich mitgenommen werden. Der aufgewendete Kostenfaktor für die Regaleinrichtung beträgt rund € 26,00 + MwSt. pro Quadratmeter. Durch die Verwendung unserer Farbe Lila ist das Geschäft modern und trendy. Einzelmöbel können in der Ladenkonzeption beliebig eingesetzt werden. Wandposter, Abbildungen und Werbematerial erstellt Holst Porzellan für die Stores. Das Gesamtbild eines neuen Stores hat dem der Bestehenden zu entsprechen, ohne dabei einen uniformen Zwang vorzugeben.

Sortiment, Preise und Kalkulation

Die Ware wird exklusiv von Holst Porzellan bezogen. Im Rahmen der bestehenden Kollektionen kann der Fremdbetreiber selbst entscheiden, welche Artikel in welcher Menge vorhanden sein sollen, wobei immer mindestens 1/3 (2011: 405 Artikel) der Kollektion körperlich vorhanden sein muss. Bei den Eigenstores liegt die Artikeldichte mindestens bei 50% (2011: 608 Artikel). Die Stores sind verpflichtet, die bei Holst Porzellan anfallende Fehlware zu einem marktgerechten Preis zu übernehmen.   Im Gegenzug garantiert Holst Porzellan dem Store eine feste, kalkulierbare Marge, die dem Branchendurchschnitt entsprich! Dieser Qualitätsmix erlaubt es dem Store, seine Artikel zwischen 15% und 80% günstiger zu verkaufen, als der klassische Einzelhandel. Oft werden ganze Passagen auf Kilobasis abgerechnet. Die bisher erzielte Realmarge (Stand 05/2011) liegt sogar deutlich höher, als der Branchendurchschnitt. Die Attraktivität der Preise muss sich in der Kundenbegeisterung widerspiegeln! Nur dann geht das Konzept in seinem Grundsatz auf.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten eines Werksverkauf sollten und dürfen nicht dem normalen Fachhandel entsprechen. Abweichende Öffnungszeiten machen ein Factory Outlet interessanter. Im Store No. 1 arbeiten wir Mo-Fr. von 09:30 - 18:00, Samstags von 09:30 - 14:00 h. An "schwachen" Tagen, (z.B. Fußball WM), Brückentagen oder auch sehr heißen Tagen im Sommer sperren wir radikal zu! Ein Store konzentriert sich nur auf die frequenzstarken Tage und Zeiten. Die Kunden erwarten einen knallharten Preis, der Store muss seine Kosten so gering halten wie nur möglich!

Personalkosten

Die Qualität des Personals ist entscheidend. Holst Porzellan bildet jede Store Verkäuferin selbst aus. Ca. 1 Woche begleitet jedes neue Mitglied unserer Firmengruppe den Store No. 1 in Halle/Westf. und lernt die Ware, die EDV und unsere Verkaufsinstrumente kennen. Eigene Schulungsräume und Gästezimmer stehen bei Holst Porzellan dafür zur Verfügung. Die Vergütungen der Verkäufer(innen) orientieren sich an den üblichen Sätzen und Tarifen. Im Durchschnitt bedarf es 2 Verkäufer(innen) pro Store plus Betreiber/Geschäftsführer.

EDV, Soft- und Hardware

Ein fertig konfigurierter PC mit der gesamten, betriebsnotwendigen Software wird von Holst Porzellan zur Verfügung gestellt. Jeder Store erhält eine betriebsfertige Einheit, sowie einen Anwendungssupport. Die Zusatz- und Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Bildschirm etc.) werden vom Store angeschafft. Die gesamte Stammdatenpflege, Preiskalkulation und generellen Steuerungen erledigt Holst Porzellan für die Stores. Im Store selbst sind nur Grundkenntnisse der EDV erforderlich, die Kasse zu bedienen und den Tagesabschluss zu erstellen.

Werbung, Online & Internet

Die Webseite und der Onlineauftritt wird von uns zentral gepflegt. Jeder Store erhält eigene Seiten und Portale. Für den Aktionsverkauf erstellt Holst Porzellan Poster und Werbematerial auf der Basis einer Selbstkostenverrechnung. Ebenfalls können Inseratsvorlagen, Themen, Bilder u.v.a. von Holst Porzellan genutzt werden. Oder auf den Punkt gebracht: Der Store zahlt nur seine eigenen, lokalen Werbeaktivitäten.

Warenerstbestückung und Lieferzeit

Für die Erstausstattung eines Store's mit Holst Porzellan rechnen Sie bitte großzügig € 300,--/qm. Fremd Stores können wir bei Notwendigkeit ggf. finanziell unterstützen, sei es auf der Basis einer Kreditgewährung oder Konsignation. Dies ist im Einzelfall gesondert zu vereinbaren. Die Lieferzeit von Holst Porzellan beträgt ca. 4 Tage. Rechnen Sie von der Schlüsselübergabe bis zur Eröffnung bitte 3 Monate!

Geschäftsgrundsatz

Kaufmann ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt, so finden wir es geschrieben im HGB. Das Store Konzept baut auf Fairness, Ehrlichkeit und Wirtschaftlichkeit für alle beteiligten Parteien: Kunden, Store, Holst Porzellan und Fabrik! Eine offene, partnerschaftliche Gemeinschaft sichert den langfristigen Bestand unserer Firmengruppe - und das schon seit 1955.

Wenn Sie interessiert sind, testen Sie uns einfach anonym und besuchen einen unserer Stores in Esens, Halle/Westf. oder Köln. Nur was man selbst gesehen hat, kennt man auch!

 

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